Bericht der Mitgliederversammlung 2014

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Bericht der Mitgliederversammlung 2013

Rund 20 Personen versammelten sich am 14. Oktober 2013 zur Mitgliederversammlung des Krankenpflegefördervereins im Evang. Gemeindehaus.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Pfarrer Römisch, berichtete Frau Thornton von ihrer Arbeit in der Nachbarschaftshilfe. Derzeit betreut Sie mit drei weiteren Mitarbeiterinnen in der Nachbarschaftshilfe 9 Personen in Neckarwestheim, von denen 3 öfters als zweimal am Tag besucht werden müssen. Unterstützt werden sie bei dieser Tätigkeit durch die Schwestern von der Diakonie. In den letzten Jahren zeigt sich, dass der Bedarf in Neckarwestheim zunimmt. Unerfreulich ist, aber leider in der Pflege durch den Gesetzgeber gefordert, dass 1/3 ihrer Zeit für die Verwaltung (ausfüllen von Formularen u. a.) verwendet werden muss.

Im Bericht des Vorsitzenden informierte Pfarrer Römisch über die gleichbleibenden Mitgliederzahlen: "Im Oktober 2012 zählt der Förderverein 121 Mitglieder, im Oktober 2013 waren es 123. Leider hatten zu diesem Zeitpunkt bereits 3 Personen ihre Mitgliedschaft zum Ende des Jahres gekündigt, so dass 120 Personen als Mitglied des KPV angesehen werden können. Also 1 Person weniger als letztes Jahr. (5 Personen sind Verstorben, 7 Personen eingetreten, 3 Ausgetreten). Insgesamt ist die Mitgliederanzahl 2013 konstant geblieben. Zur Anwerbung neuer Mitglieder für den Förderverein fehlt bisher immer noch ein Konzept; es wurde 2013 kaum etwas dafür unternommen. Bisher bin ich auch mit den Vorsitzenden der anderen Krankenpflegefördervereine immer noch beim Überlegen welches Konzept hier erfolgreich sein könnte. Einen kleinen Schritt, um den Krankenpflegeförderverein dauerhaft in der Öffentlichkeit präsent zu halten und auch um ihn finanziell zu stabilisieren ist der KGR gegangen. Er hat beschlossen das Opfer von Beerdigungen in der Regel für den Krankenpflegeförderverein zu erbeten, und dieses auch entsprechend bekannt zu geben. Bis jetzt wurden dadurch 800 € für den Krankenpflegeförderverein gespendet."

Zum anschließenden Vortrag waren 26 Personen anwesend. Sie wurden  von Herrn Adalbert Binder von der Initiative SELBST BESTIMMEN über „Patientenverfügungen und Gesundheitsvollmachten“ informiert. Er führte aus wie wichtig es ist, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Viele wollen sich mit dem Sterben und dem Sterbeprozess nicht beschäftigen, doch kommt es zu diesem Punkt, müssen oft die Angehörigen eine Entscheidung treffen ohne den Willen des anderen genau zu kennen. Durch die technischen Möglichkeiten in der Medizin sind diese Entscheidungen immer schwieriger, vor allem, wenn man plötzlich vor diese gestellt wird. Eine Patientenverfügung und eine Gesundheitsvollmacht helfen hierbei im Vorfeld, den eigenen Willen festzuhalten und so für diesen Fall vorzusorgen. Dennoch ist natürlich eine Willensänderung jederzeit möglich.

Zum Ende Mitgliederversammlung bedanke sich Pfarrer Römisch bei Frau Thornton und Herrn Binder sowie auch bei den Mitgliedern des Krankenpflegefördervereins für ihre Förderung.

Kassenbericht 2013
"Als rechtlich unselbständiger Teil der Kirchengemeinde ist unser Förderverein im Haushaltsplan der evang. Kirchengemeinde als ein Baustein veranschlagt. Die Kasse wird durch die Kirchenpflegerin geführt. Die Überprüfung erfolgt durch das Pfarramt und die Kirchliche Verwaltung. Der Mitgliedsbeitrag pro Person/Mitglied beträgt 20 €.
Im Jahr 2013 haben wir 2.490 € an Mitgliedsbeiträgen eingenommen. Das sind 10 € mehr als 2012. Im Vergleich dazu haben wir 2006 aber noch 2.800 € an Mitgliedsbeiträgen eingenommen. Also damals 310 € mehr.
Dem stehen für 2013 Ausgabe in Höhe von über 4.000 € gegenüber, die an die Diakonie-Sozialstation bezahlt werden müssen. Es war also eine Deckungslücke in Höhe von über 1.500 € vorhanden. Die Verringerung der Rücklage von 2011 auf 2012 betrug - 383 €.
Die Rücklage betrug zum 31.12.2011 – 9.764 € und zum 31.12.2012 – 9.381 €."

Jahresausblick für 2014 und 2015
Aufgrund der steigenden Kosten und der in etwa gleichbleibenden Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge ergibt sich auch in den kommenden Jahren eine steigende Deckungslücke. In 2014 oder in 2015 wird sich deshalb etwas verändern müssen. Pfarrer Römisch befindet sich derzeit im Gespräch mit den Vorsitzenden der anderen Krankenpflegefördervereine in welcher Form dies geschehen soll. Dies kann nur im Zusammenspiel mit den anderen Krankenpflegefördervereinen entschieden werden, da wir gemeinsam die gleichen Stellen fördern.

Bericht der Mitgliederversammlung 2012

Rund 30 Personen versammelten sich am 8. Oktober 2012 zur Mitgliederversammlung des Krankenpflegefördervereins im Evang. Gemeindehaus.

 

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Pfarrer Römisch, berichtete die Pflegedienstleiterin, Frau Henn, über die Arbeit und Angebote der Diakoniestation Lauffen-Neckarwestheim-Nordheim. Sie führte u. a. die Arbeitsfelder „Hausnotruf“; „Hauswirtschaftliche Hilfe“ und „Verhinderungspflege“ aus. Anschließend gab Frau Gröninger, Leiterin der IAV-Stelle in Lauffen, einen Einblick in ihre Beratungstätigkeit, die rege in Anspruch genommen wird. Vielen hilft sie Antworten auf die Fragen rund um Pflegebedürftigkeit und Behinderung zu finden. Die IAV-Stellen arbeiten trägerübergreifend, unabhängig von Religionszugehörigkeit und Nationalität, unverbindlich und die Berater unterliegen der Schweigepflicht.  Die IAV-Stelle in Lauffen wird finanziert von den Trägergemeinden Lauffen, Nordheim und Neckarwestheim mit Unterstützung durch den Landkreis Heilbronn.

 

In beiden Berichten klang auch immer wieder an, was Krankenpflegeförderverein und Diakonie-Sozialstation verbindet. So finanziert und unterstützt unser Krankenpflegeförderverein zusammen mit anderen (z. B. den bürgerlichen Gemeinden Nordheim, Lauffen, Neckarwestheim) die Diakonie-Sozialstation. Zu Recht dürfen deshalb aber auch die Mitglieder sagen, dass sie mit ihrem Mitgliedsbeitrag von 20 € im Jahr einen Teilen dazu beitragen, dass ein Stück Nächstenliebe konkret wird. Und mehr noch: So manches könnte wohl ohne diesen Beitrag nur schwer finanziert werden.

 

Im Bericht des Vorsitzenden informierte Pfarrer Römisch über die leider stark rückläufigen Mitgliederzahlen. Neue Mitglieder wurden lange Jahre hindurch nicht geworben und eine große Anzahl an Mitglieder ist in den vergangenen Jahren verstorben. Dem stellte er als erfreuliche Neuigkeit den Beitritt von inzwischen 8 neuen Mitgliedern in diesem Jahr gegenüber. An diesem Punkt gilt es weiterzumachen und weitere Personen für Idee und Zweck unseres Krankenpflegefördervereins zu gewinnen. Dieser Zweck wird auch präzise in der Ordnung festgehalten, die sich der Krankenpflegeförderverein zu Beginn des Jahres gegeben hat. Sie wurde den Mitgliedern mit der Einladung versandt und kann auf der Homepage der Evang. Kirchengemeinde nachgelesen werden.

 

Im anschließen Vortrag über „Demenz“ führte Frau Gröninger ausführlich das Krankheitsbild aus. Es gibt zahlreiche Demenzformen, wobei „Alzheimer“ am häufigsten auftritt. Sie wies immer wieder darauf hin, dass man bei Verdacht einen Arzt suchen soll. Manchmal handelt es sich bei den Symptomen gar nicht um eine Demenz, sondern z. B. um eine Schilddrüsenerkrankung. Frühzeitig erkannt lässt sich der Verlauf hin zu einer Demenz hinauszögern, manche Demenzen sind auch mit Medikamenten zum Stillstand zu bringen.  Eine spezielle Beratungsstelle für Demenzkranke und Angehörige gibt es in der Klinik am Weissenhof (Weinsberg). Dort nimmt sich eine Ärztin ausführlich Zeit für Gespräche und Hilfe.

 

Herr Römisch beendet die Sitzung mit einem Segen.